Scampis / Garnelen

Foto: Gerhard Honnens
Foto: Gerhard Honnens

 

Beschreibung:

 

Als Scampi wird in Italien und anderen Mittelmeerländern der in der Adria vorkommende Kaisergranat bezeichnet, der bis ca. 15 cm groß werden kann. Der Begriff hat sich vor allem in der Gastronomie durchgesetzt und ist heute international gebräuchlich. Wenn im deutschen Sprachraum "Scampi" angeboten werden, handelt es sich jedoch oft um Garnelen, zu deren Gruppe der Kaisergranat nicht gezählt wird.

Garnelen aus unterschiedlichen Verwandtschaftsgruppen werden als Delikatessen sehr geschätzt. Sie werden kommerziell befischt oder in Garnelenzuchten vermehrt. Die Handelsbezeichnungen beziehen sich meist auf Tiere einer bestimmten Größenklasse oder Herkunft, korrespondieren aber nicht unbedingt mit der Zugehörigkeit zu einer biologischen Gruppe.

Garnelen haben einen langgestreckten, mehr oder weniger zylindrischen und seitlich leicht zusammengedrückten Körper mit dünner Schale. Sie tragen lange Antennen "Fühler", die 2. Antenne besitzt an der Basis eine große Schuppe und haben lediglich zierliche Greiforgane "Scheren", die Beine im hinteren Abschnitt des Körpers sind zu Schwimmorganen umgebildet. Der Kopf trägt meist einen nach vorne gerichteten, langgestreckten Fortsatz, das Rostrum.

 

Vorkommen:

 

Die am häufigsten gefangenen und gezüchteten Garnelen gehören zu den bis 10 cm langen Geißelgarnelen, so zum Beispiel die japanische "Kuruma-Garnele".

Geißelgarnelen werden im Handel oft unter dem englischen Begriff "Shrimps" oder, bei größeren Exemplaren, "Prawns" angeboten, die Bezeichnung "Pazifikgarnelen" bezieht sich auf unterschiedliche, zum Teil auch im Indischen Ozean beheimatete Penaeus-Arten, wie zum Beispiel "Black Tiger prawns". Die großen „Party-Gambas” und „Riesengarnelen” (span. Handelsbezeichnung "Gambas", engl. "Kingprawns") stammen aus indonesischer oder thailändischer Zucht.

 

Nährwerte pro 100g:

 

75 kcal / 319 kJ / 16,6g Eiweiß / 1,0g Fett