Gezeiten (Ebbe & Flut)

 

Sonne, Mond und Wasserstand lautet die Zauberformel, die den Badebetrieb vor Vollerwiek bestimmt. Ob die Nordsee unbeirrbar das Weite sucht oder einladend über den Flutsaum schwappt, ob

Priele und Watt zum blitzblanken Wanderparadies werden oder bei auflaufendem Wasser jeden Spaziergang verbieten, hängt von der Anziehungskraft der Gestirne ab. Sie verursachen Flut und Ebbe - in allen Varianten, die irdische Naturgewalten mitunter noch dazutun. Rund zwölf Stunden und 25 Minuten währt die Zeitspanne (auch Tide genannt) von einem Niedrigwasser zum nächsten. Für die Tagesplanung empfiehlt sich deshalb immer erst der Griff zum örtlichen Tidekalender (den es auch bei uns im Imbiss gibt). Denn Ebbe und Flut folgen niemals zur selben Zeit aufeinander. Ihren höchsten Wasserstand (Springflut) hat die See übrigens, wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie stehen. Am niedrigsten (Nipptide) zeigt sie sich, wenn Erde, Sonne und Mond einen rechten Winkel bilden.